Hilfsprojekt: Kabelspende für „Krankenhaus in Ghana“

In Ghana sterben immer noch viele Kinder an Malaria – obwohl es hochwirksame Anti-Malaria-Mittel gibt. Vielen Familien fehlt schlichtweg das Geld für eine wirksame Behandlung. Dr. Samuel Okae möchte das ändern. Der Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie in Dortmund plant und baut seit Jahren ein Solidaritätskrankenhaus in seinem Geburtsland. Die BU Multimedia Solutions (MMS) unterstützt das bemerkenswerte Hilfsprojekt mit Kupferdatenkabeln. Die Kollegen aus Schwerin stellten NYM-Installationsleitungen für die Verlegung in Gebäuden zur Verfügung.

Erst der Vergleich mit deutschen Krankenhäusern ließ Samuel Okae während seiner Studienzeit an der Charité in Berlin den miserablen Zustand in ghanaischen Krankenhäusern realisieren. Mit dem Ziel, den Ärmsten in seinem Heimatland, allen voran den Kindern, zu helfen, initiierte er den Bau eines Krankenhauses, eines Solidaritätskrankenhaus. Das Motto: Kein Kind, das jünger als fünf Jahre alt ist, soll in diesem Krankenhaus abgewiesen werden, weil das Geld für eine medizinische Behandlung fehlt.

„Kinder sind in diesem Alter besonders anfällig für Infektionserkrankungen, weil ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Sie brauchen medizinische Versorgung“, erklärt Okae. „Zahlungsfähige Patienten fliegen oft ins Ausland, weil sie kein Vertrauen in die Krankenhäuser in Ghana haben. Das soll anders werden. Mit einem modernen Krankenhaus nach westlichen Standards können wir alle behandeln, mit oder ohne Geld, nach dem Prinzip ‚Die Starken helfen den Schwachen‘.“ Etwa 100 bis 200 Kinder pro Tag will der Arzt nach Fertigstellung des Krankenhauses, das sich in der Nähe von Ghanas Hauptstadt Accra befindet, versorgen können, 130 Betten sind geplant. Zudem sollen rund 100 Arbeitsplätze entstehen.

Mit der Spende von mehreren Trommeln Datenkabeln (Typen UC900 SS27 C7 S/FTP 4P LSHF GY 1000DW und UC500 AS 23 C6A F/FTP 4P LSHF 500DW) freut sich die MMS, einen Beitrag zu diesem Hilfsprojekt leisten zu können. Damit das Krankenhaus möglichst schnell in Betrieb gehen und Kinderleben retten kann.

Schreibe einen Kommentar